Die „Achterbahn des Lebens“ im Stadtcafé Groß-Enzersdorf
Dass ich nebst unserem „Remasuri“ auch einen Brotberuf habe, versteht sich von selbst. Einen Teil meiner Brötchen verdiene ich mit dem Schreiben von Biografien. Für Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen – und doch jede Menge zu erzählen haben.
Im vergangenen Jahr hatte ich die große Freude, den Groß-Enzersdorfer Reinhard Wachmann beim Niederschreiben seiner Lebensgeschichte begleiten zu dürfen. Reinhard und ich kennen uns noch aus meinen Lokaljournalismus-Zeiten, als er in der Gemeindepolitik aktiv war. Die Sympathie blieb. Und so saßen wir eines Tages bei einem Häferl Kaffee, als er mir von seinem geplanten Buch erzählte: „Achterbahn des Lebens“.
Den Großteil des Textes hatte Reinhard so gut wie fertig, mein Part lag darin, Reinhard zu ermutigen, dass er noch mal ganz tief in seinen Erinnerungen gräbt – und schon flossen die Anekdoten aufs Papier. Nur rund zwei Monate später ging seine Biografie tatsächlich in Druck.
Und weil Reinhard in Groß-Enzersdorf – und weit über die Gemeindegrenzen hinaus – kein Unbekannter ist, war bald klar: Eine Lesung muss her. Dass ich diese moderieren durfte, war mir eine besondere Freude.






Im Stadtcafé Groß-Enzersdorf (geführt übrigens von einer der herzlichsten Frauen, die ich seit Langem kennenlernen durfte) versammelten sich rund 40 Freunde, Weggefährten und Menschen, die Reinhard durch verschiedene Lebensphasen begleitet haben. Viele der Gäste fanden sich in den Geschichten des Buches selbst wieder.
Es wurde viel gelacht und die ein oder andere Träne war nicht zu vermeiden. Dass all diese Erlebnisse tatsächlich in ein einziges Leben gepasst haben, ist kaum zu glauben.
Reinhard selbst fasste den Abend später so zusammen:
„Was für ein Abend im Stadtcafé Groß-Enzersdorf!
Rund 40 Gäste, viele Lacher, ehrliche Emotionen – und eine Atmosphäre, die man nicht planen kann, sondern nur erleben darf.
Ein riesiges Danke an Elisabeth Bendl, die mit Feingefühl und Charme durch die Lesung geführt hat.
Eure Reaktionen haben diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht.“
Besonders berührt haben ihn – und mich – auch die Rückmeldungen aus dem Publikum:
„Ich möchte mich für diesen unvergesslichen Abend bedanken. Sehr emotional, mir stehen jetzt noch die Tränen in den Augen.“
„Ich habe nicht gewusst, wie abwechslungsreich dein Leben verlaufen ist. Ich freue mich schon aufs Lesen.“
Genau dafür schreibt man Biografien.
Damit Geschichten gehört werden. Und bleiben.
Die nächste Lesung findet am 13. Februar 2026 um 18:30 Uhr im Stadtcafé Groß-Enzersdorf statt.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter: reinhard.wachmann@sis1.at
Du möchtest mehr über meine Arbeit als Biografin wissen? Hier bitte: www.bendl-biografien.at
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