Einmal jährlich ist der Flohmarkt in Maustrenk. Eine Initiative der FFW Maustrenk. Erwin Löffler, Franz Kranz, Karl Aumann, alles Flohmarkt. Weinviertel.

Alles Flohmarkt in Maustrenk

Fotos: © Regina Courtier

Jedes Jahr am dritten Sonntag im September, also am letzten Wochenende, verwandelt sich Maustrenk in einen der größten Flohmärkte Österreichs. Unter dem Motto „Ein ganzes Dorf ist Flohmarkt“ bieten die Bewohner vor und in ihren Häusern Raritäten, Antiquitäten und Kuriositäten an – von alten Radios über Schmuck bis hin zu historischen Uniformen.

Rund 600 Aussteller und bis zu 6.000 Besucher strömen jährlich in den Ort im Weinviertel. Entlang der legendären Flohmarktmeile wird gefeilscht und gestöbert. Die Veranstaltung lebt vom Engagement der Freiwilligen Feuerwehr Maustrenk. „Es werden Parkflächen angemietet, es braucht medizinische Notfalls-Möglichkeiten, Toilettanlagen, Verpflegung.
Immerhin läuft der Flohmarkt den ganzen Tag und neben dem Besucheransturm müssen auch die Verkehrswege koordiniert werden“, erklärt Feuerwehrkommandant Florian Winter-Weigl.

Wer auf dieser Flohmarktmeile kein Schnäppchen findet ist übrigens selbst schuld, denn die Auswahl ist nahezu unerschöpflich. Hungern braucht hier auch niemand, denn in regelmäßigen Abständen sind Food-Trucks mit abwechslungsreichen Schmankerln stationiert. Hier kommt garantiert niemand zu kurz.

Ortsvorsteher Erwin Löffler erzählt: „Der Flohmarkt, wie wir ihn heute kennen, ist die Idee von Franz Kranz. 2001 war es, als die Sammler Karl Aumann und Franz Kranz, beide fest mit Maustrenk verwurzelt, bei einem Bierchen beschlossen, dabei das ganze Dorf einzubeziehen.
Seither wuchs das Ereignis Jahr für Jahr. Vor allem Kranz, der unermüdlich für diesen Flohmarkt Werbung macht, gilt als „Erfinder“ und Motor der Veranstaltung.

Franz Kranz und Karl Aumann waren der Redaktion zum Zeitpunkt als der Flohmarkt über die Bühne ging, noch nicht bekannt. Erst nach weiteren Recherchen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass beide Herren noch aktiv sind und selbst am Flohmarkt einen Verkaufsstand betrieben haben. Ein Grund mehr für die Redaktion des Weinviertel-Remasuri, im nächsten Jahr, am 3. Sonntag im September 2026 wieder dabei zu sein, um die Herren persönlich kennen zu lernen!
Weitere interessante Informationen über den Flohmarkt und die die Freundschaft von Herrn Aumann und Kranz, finden sie auf Aumanns persönlichem Websiteeintrag: https://www.altezeiten.at/geschichte.html

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