„Drei Göttinnen des Sommers“, Restlverwertung und ein weiteres Hollerrezept hält Gerda im September für euch bereit!
Fotos: © Regina Courtier/Weinviertel-Remasuri
Etwas Süßes aus Hecken- und Spätsommerfrüchten
Wo immer die in Stockerau lebende Gerda Zipfelmayer die Namen für ihre Rezepte hernimmt – diesmal behaupten wir frech, dass sie von unserem dreiköpfigen Damen-Redaktionsteam inspiriert wurde.
Wir, das sind Elisabeth, Ulli und ich, Regina. Umtriebig, verrückt nach Süßem und immer neugierig auf neue Köstlichkeiten.



„3 Göttinnen des Sommers“
Zutaten
- 5 Eiklar
- 280 g Feinkristallzucker
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 1 TL Maizena
- rote, weiße und schwarze Ribiseln
Zubereitung
Die Eiklar steif aufschlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Zum Schluss den Zitronensaft und das Maizena unterrühren.
Mit einem Löffel größere Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Insgesamt entstehen drei Bleche mit je neun Häufchen. Diese anschließend etwas rund streichen.
Bei 75 °C und leicht geöffneter Backrohrtür etwa 1 Stunde und 40 Minuten backen – oder besser gesagt: trocknen lassen. Anschließend die Baisers im ausgeschalteten Backrohr vollständig auskühlen lassen.
Zum Füllen
Cremefine aufschlagen und mit Frischkäse sowie Staubzucker verrühren. Je ein Häufchen der Creme auf jedes Baiser setzen und mit roten, weißen und schwarzen Ribiseln schmücken.
So treffen also die drei Göttinnen aufeinander: die Rote, die Weiße und die Schwarze. Jede hat ihren eigenen Charakter – gemeinsam ergeben sie jedoch ein wunderbar harmonisches Ganzes.



Es ist serviert. Die „3 Göttinen des Sommers“. Und das sind wir, das Redkationsteam – Regina, Elisabeth und Ulli – ihr könnt euch gerne aussuchen, welche Ribiseln zum wem am besten passen!
Natürlich können auch andere Beeren und davon auch nur eine Sorte verwendet werden. Dann wird halt vielleicht nur mehr einer Göttin gehuldigt. 😉
Kann schon jemand von euch erahnen, welche Reste nun verwertet werden? Richtig – die vielen übrig gebliebenen Eidotter!
Daraus zaubert momentan Gerda am laufenden Band Eierlikör. Das Rezept dafür behalten wir allerdings noch ein wenig für uns und werden es vermutlich in der Vorweihnachtszeit präsentieren.
Hier ein kleiner Vorgeschmack in Bildern:



Hollertrüffel aus der Hecke
Zutaten
- 250 g Hollerbeeren
- 80 g dunkle Schokolade
- 50 g geriebene Walnüsse
- 2 EL fein gemahlene Haferflocken
- 1 EL Honig
- 1 Prise Zimt
- 1 EL Hokazi (das Rezept dafür findet ihr bei uns)
Zum Wälzen:
- Kakao
- Kokosette
- geriebene Nüsse
Zubereitung
Die Hollerbeeren etwa 10 Minuten kochen und anschließend passieren. Das Fruchtmark nochmals kurz einkochen lassen, bis es schön dicklich wird.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Hollermark, Schokolade, Honig und Zimt gut miteinander verrühren. Anschließend so viele Haferflocken und geriebene Nüsse hinzufügen, bis eine gut formbare Masse entsteht.
Die Masse für etwa zwei Stunden kalt stellen. Danach kleine Kugeln formen und diese nach Belieben in Kakao, geriebenen Nüssen oder Kokosette wälzen.
Und schon sind die kleinen, feinen Hollertrüffel aus der Hecke bereit zum Vernaschen!






Fotos © Gerda Zipfelmayer & @ Regina Courtier/Weinviertelremasuri.
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