„Lawa rama tama“ – Ein Dorf macht sich hübsch
Titelbild: Symbolfoto © Regina Courtier
Wenn in Eichenbrunn der November anklopft, wissen alle: Jetzt heißt es wieder „Lawa rama tama!“ – so nennen die Weinviertler mit einem das alljährliche,große Laubkehren.
Schon früh am Morgen zogen die Mitglieder des Verschönerungsvereins mit Rechen, Besen und guter Laune los. Das Herbstwetter zeigte sich zwar grau und ein bisschen trotzig, doch davon ließ sich niemand die Stimmung verderben. Entlang der Dorfstraße, rund um die Schwemme und die Kirche und bis hinauf in die Trift-Kellergasse wurde gekehrt, was das Zeug hielt.
Dabei wurden nicht nur Laubhaufen gezähmt, auch die Blumenrabatte wurden fein gemacht, Sträucher zurückgeschnitten und der Spielplatz für den Winter vorbereitet. Sogar die letzten Fugen an den Schwemmsäulen bekamen ein ordentliches Finish.

©VSV Eichenbrunn

©VSV Eichenbrunn
Rund 25 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz und mittendrin fröhlich die Kinder des Dorfes, die mit kleinen Besen große Arbeit leisteten. Obmann Michael Staribacher taugt das: „Gemeinsam bringen wir das Laub aus dem Ort und jedes Jahr macht’s wieder Spaß!“
Nach getaner Arbeit wartete in der Kellergasse Böck ein wohlverdienter Imbiss mit einem gemütlichen Umtrunk. Dort wurde gelacht, geplaudert und natürlich ein bisserl gefeiert, dass man gemeinsam wieder ein Stück Dorfschönheit bewahrt hatte.
Und so zeigt die Aktion jedes Jahr aufs Neue: In Eichenbrunn wird nicht nur gekehrt – hier wird Gemeinschaft gelebt.
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