Radln im Marchfeld – von einem Schloss zum nächsten

Titelbild: Radweg Schlösserreich; kniff.at

Mit dem Frühling startet im Marchfeld nicht nur die Schlössersaison, sondern auch die Radsaison. Drei neue Routen verbinden Schloss Hof, Schloss Eckartsau, Schloss Orth an der Donau und Schloss Marchegg – und erschließen eine Kulturlandschaft, die vor allem eines ist: weit.

Das flache Gelände macht die Region gut zugänglich. Kaum Steigungen, wenig Anstrengung, überschaubare Distanzen – Radfahren im Marchfeld funktioniert für die ganze Familie. Der einzige, der hier manchmal mitredet, ist der Wind, der durchaus schon mal hartnäckig sein kann. Aber auch dann ist das nächste Platzerl für eine Pause nie weit. Oft liegt das nächste Schloss nur einen Katzensprung entfernt.

Für Familien bietet sich die Runde zwischen Eckartsau und Orth an. Rund 16 Kilometer durch den Nationalpark Donau-Auen, vorbei an Wasserarmen, Wiesen und Auwald. In Eckartsau gibt es einen Naturspielplatz, ein Café und regelmäßige Führungen im Schloss. Das Rad kann abgestellt werden, der Aufenthalt dauert meist länger als geplant. In Orth setzt sich das fort. Schloss, Museum und Schlossinsel verbinden Naturvermittlung mit Aufenthaltsqualität.

Die Königliche Runde führt weiter hinaus. Etwa 25 Kilometer zwischen Marchegg und Schloss Hof, über zwei Brücken, die die Region mit der Slowakei verbinden. Die Strecke ist ruhig, der Wechsel zwischen Natur und gebauter Landschaft fließend.

Schloss Hof bildet einen klaren Zielpunkt. Barocke Anlage, weitläufige Gärten, Gastronomie vor Ort. Ein Ort, der sich gut für eine Pause eignet – oder einfach zum länger bleiben.

Die große Schlösserreich-Runde bündelt alles auf rund 60 Kilometern. Drei Schlösser, optional vier. Eine Strecke für alle, die einen ganzen Tag unterwegs sein wollen.

Ich persönlich fahre ehrlich gesagt viel zu selten Rad. Vielleicht sollte ich es heuer anzugehen.
Denn auch vor der eigenen Haustür gibt es immer noch genug zu entdecken.

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