„SUGAR. Manche mögen’s heiß“: Theatergenuss gleich hinter der Weinviertler Grenze
Streng genommen liegt die Rosenburg nicht mehr im Weinviertel. Aber manchmal ein Blick über die Regionsgrenze genau das Richtige. Viele Weinviertler kennen die Burg als beliebtes Ausflugsziel. Doch derzeit lohnt sich der Weg zur Rosenburg nicht nur wegen der Landschaft, sondern auch wegen einer Komödie, die auch viele Gäste aus dem Weinviertel anzieht.
Theater, das wirkt
Die Sommernachtskomödie Rosenburg zeigt heuer die Bühnenfassung des Filmklassikers „Sugar. Manche mögen’s heiß“ – und setzt gleichzeitig ein Zeichen für die Region.
Der Großteil der Einnahmen aus der Vorpremiere wurde nämlich an die Lehrlingsstiftung Eggenburg gespendet. Intendantin Nina Blum übergab gemeinsam mit ihrem Team einen Scheck über 10.000 Euro an den gemeinnützigen Verein, der Jugendliche auf ihrem Weg ins Berufsleben begleitet.
„Junge Menschen müssen ihren Weg erst finden dürfen – manchmal brauchen sie dabei aber Unterstützung“, beschreibt Blum den Gedanken hinter der Spendenaktion. Die Lehrlingsstiftung unterstützt Jugendliche mit fachlicher Ausbildung ebenso wie mit sozialpädagogischer Begleitung und hilft ihnen beim Einstieg ins Berufsleben.
Gangster, Jazz und jede Menge Verwechslungen
Auf der Bühne wird es dagegen herrlich turbulent. Bis 9. August entführt die Sommernachtskomödie ihr Publikum in die wilden Zwanzigerjahre.
In „Sugar. Manche mögen’s heiß“ werden die beiden Musiker Joe und Jerry zufällig Zeugen eines Mafia-Massakers. Um den Gangstern zu entkommen, schließen sie sich – als Frauen verkleidet – einer Damenkapelle an. Was folgt, sind rasante Verwechslungen, jede Menge Jazz, Stepptanz, Live-Musik und natürlich eine gehörige Portion Romantik.
Gespielt wird wie gewohnt im wettergeschützten Theaterzelt vor der beeindruckenden Kulisse der Rosenburg.
Unser Tipp
Wer einen Sommerabend mit einem kleinen Ausflug verbinden möchte, ist hier genau richtig. Vielleicht lässt sich der Theaterbesuch sogar mit einem Stück des Waldviertel-Weinviertel-Wegs kombinieren. Die Weitwanderroute verbindet die Rosenburg mit Retz und zeigt unterwegs, wie fließend die Grenze zwischen Wald- und Weinviertel eigentlich sein kann.
Manchmal genügt eben ein kleiner Schritt über die Regionsgrenze, um mit schönen Eindrücken wieder ins Weinviertel zurückzukehren.
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